Mackevision

Ich bin die maximale Quereinsteigerin.

Tatjana Hammerschmidt

Lead Product Data Managerin

2016 schnupperte Tatjana Hammerschmidt an einem Probe-Arbeitstag bei Mackevision rein. Aus dem Tag wurden Jahre. Mittlerweile ist sie Lead Product Data Managerin und die Mercedes S-Klasse „ihr“ Auto.

Tatjana, stimmt es eigentlich, dass Du Deine berufliche Karriere beim Tigerentenclub gestartet hast?
(Lacht.) Das ist zumindest nicht ganz falsch. Ich habe als freie Mitarbeiterin beim SWR Texte für den Tigerentenclub geschrieben.  

Und wie kommt man von dort zur Mackevision?
Ganz so direkt war der Wechsel ja nicht. Ich war danach noch Content Managerin bei einer Online-Agentur und wollte eigentlich auch im Medienbereich bleiben.

Aber?
Ich bin auf Mackevision aufmerksam geworden, weil das Unternehmen zu unseren Kunden zählte. Und eines Tages habe ich eine Stellenanzeige der Firma gesehen. Ich dachte, es ginge um eine Art Content-Management, wie vorher bei der Agentur auch.

Das war aber nicht so?
(Lacht.) Nein, überhaupt nicht. Das hat sich im Vorstellungsgespräch auch recht schnell gezeigt. Es ging gar nicht um Textinhalte, sondern um Dateien und Bilder. Da dachte ich nur: Ok, das ist aber nicht ganz das, was ich erwartet hatte.

Und doch bist Du hier.
Wir haben dann vereinbart, dass ich einfach mal einen Tag zur Probe arbeiten und mir alles ansehen soll. Das habe ich dann gemacht.

Offensichtlich hat es Dir gefallen.
Absolut. Ich habe teilweise zwar kein Wort verstanden – aber ich fand das Aufgabengebiet total interessant und sagte mir am Ende des Tages: Das versuche ich einfach mal. Das habe ich bis heute noch keine Minute bereut.

Was machst du eigentlich ganz genau?
Ich arbeite im Product Data Management. Oder wie man bei uns intern auch sagt: Bei den Code Freaks. (Lacht). Wir begleiten den Entwicklungsprozess von den rohen 3D-Daten bis zum fertigen Bild. Unsere Arbeit ähnelt dabei in gewisserweise der von kleinen Detektiven: Wir suchen in den Bildern nach Fehlern und kümmern uns darum, dass sie behoben werden. Und da geht es eben sehr viel um Codesprache.

Ich war die erste Frau, ich war fachlich eine komplette Quereinsteigerin. Da wollte ich natürlich zeigen, dass ich das trotzdem kann.

Tatjana Hammerschmidt

Das wirst Du ja wahrscheinlich von Deinem technischen Studium gekannt haben?
Ich habe nichts Technisches studiert. 

Nein?
Nein, ich habe Geschichte studiert.

Hui
(Lacht.). Geisteswissenschaftliches Studium, Tigerentenclub, Online-Agentur – und jetzt im Product Data Management. Ich bin die maximale Quereinsteigerin. Und dann bin ich auch noch eine Frau.

Nun ja, davon gibt’s bei Mackevision einige.
Aber nicht vor drei Jahren in unserer Abteilung. Bevor ich angefangen habe, war das Product Data Team eine reine Männermannschaft.

Wie war das für Dich?
Toll – und irritierend.

Das klingt widersprüchlich.
Ich wurde von den Kollegen in der Abteilung super aufgenommen. Wir hatten von Beginn an eine tolle Atmosphäre und die Unterstützung war einfach grandios. Mittlerweile sind wir schon fünf Frauen im Team. Es herrscht also ein guter Mix. Aber 2016 war ich noch eine Exotin.

Das war für Dich zu Beginn wahrscheinlich nicht ganz einfach.
Ein gewisser Druck war schon da. Ich war die erste Frau, ich war fachlich eine komplette Quereinsteigerin. Da wollte ich natürlich zeigen, dass ich das trotzdem kann. Aber das hat viel Arbeit und auch Geduld erfordert.

Wie lange hat es gedauert?
Etwa ein halbes Jahr. Bei uns dauert das unabhängig von der Vorqualifikation so lange. Ich muss für meinen Job ja neben der technischen Seite auch das Produkt in- und auswendig kennen.

Was ist das in deinem Fall?
Die S-Klasse von Mercedes.

Du bist also ein Auto-Freak?
(Lacht.) Nein, ich habe nicht mal ein eigenes. Unter uns: Eigentlich interessieren mich Autos nicht einmal so richtig.

Wer will kann hier schnell mehr Verantwortung übernehmen.

Tatjana Hammerschmidt

Da hast Du ja den richtigen Job.
Den habe ich zu 100 Prozent. Für uns ist es nicht entscheidend, um welches Produkt es geht. Solange es etwas Visuelles ist, kann ich gut damit arbeiten. Ich muss die technischen Details des Fahrzeugs nicht kennen. Aber es ist schon so, dass die S-Klasse mittlerweile trotzdem „mein“ Auto ist. Ich beschäftige mich damit seit zweieinhalb Jahren. Da entsteht schon eine gewisse Bindung.

Wie ist es denn mit so einem anspruchsvollen Kunden zu arbeiten?
Reizvoll. Daimler hat einen sehr hohen Anspruch, aber den haben wir hier auch.

Du beschäftigst dich schon so lange mit der S-Klasse. Ist das dann mittlerweile nicht nur noch Routine?
Glücklicherweise nicht. Ich lerne immer noch Neues, weil sich das Modell ja immer weiterentwickelt. Aber auch bei uns gibt es keinen Stillstand. Es gibt immer wieder neue technische Möglichkeiten, neue Abläufe. Da hat Langeweile keine Chance.

Permanente Weiterentwicklung also?
Absolut. Das gilt für mich auch innerhalb von Mackevision. Das Unternehmen ist im ständigen Wandel. Wer will kann hier schnell mehr Verantwortung übernehmen und mitwachsen.

Wie meinst du das?
Ich bin beispielsweise seit 2016 zweimal befördert worden. Aber nicht nur ich habe mich schnell weiterentwickelt. Die ganze Abteilung ist in der Zeit deutlich gewachsen. Als ich angefangen habe, waren wir zu siebt und ich die einzige Frau. Drei Jahre später sind wir 15 Mitarbeiter, davon fünf Frauen.

Steckbrief

Tatjana Hammerschmidt

Arbeitsort
Stuttgart

Abteilung
Product Data Management

Position
Lead

Warum Mackevision:
Weil wir in einem coolen Team zusammenarbeiten, die Arbeit abwechslungsreich und kreativ ist – und ich mich permanent weiterentwickle, beruflich aber auch persönlich.

Gibt es denn überhaupt genug zu tun?
Also langweilig wird uns nicht. Wenn wir neue Kunden dazubekommen, werden wir wohl noch mehr Kollegen benötigen.

Das klingt jetzt eher so als müsstet ihr viele Überstunden machen.
So ist es auch nicht. Natürlich machen wir mal mehr, wenn viel zu tun ist. Aber die Nächte schlagen wir uns nicht um die Ohren. Wir haben hier eine sehr gute Work-Life-Balance. Darauf wird schon geachtet, auch mit entsprechenden Angeboten.

Zum Beispiel?
Einmal pro Woche gibt es die Möglichkeit, Yoga zu machen. Dafür kommt extra eine Trainerin ins Büro. Ich hatte das vorher noch nie gemacht. Aber es ist ein guter Ausgleich und hilft mir dabei, mich anschließend wieder besser konzentrieren.

Du klingst zufrieden.
Das bin ich auch. Ich bin jetzt seit drei Jahren hier. Und ich habe noch kein einziges Mal das Gefühl von Stillstand oder Langeweile gehabt. Weder in Bezug auf Mackevision noch auf mich persönlich. Und zwar ohne, dass es auf Kosten der Work-Life-Balance geht. Ich denke schon, dass das außergewöhnlich ist.

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