Mackevision

Wir machen hier schon abgefahrene Sachen.

Fabrice Klaudt

Business Development Manager

Bis zum Ende seines Studiums wusste Fabrice Klaudt nicht einmal, dass Mackevision existiert. Jetzt arbeitet er als Business Development Manager daran, Neues in das Unternehmen zu holen: Neue Technologien, neue Kunden – und den Blickwinkel eines Außenstehenden.

Fabrice, stimmt es eigentlich, dass Du Mackevision in Deinem Studium gar nicht kanntest?
(Lacht). Kann das vielleicht unter uns bleiben?

Es stimmt also?
Ja, es stimmt. Aber zu meiner Verteidigung sei gesagt: Ich komme ja nicht aus der CGI Branche. Ich habe Wirtschaftswissenschaften in Stuttgart-Hohenheim studiert – da stößt man nicht automatisch auf die Mackevision.

Wie bist Du dann hier gelandet?
Ganz klassisch: über eine Stellenanzeige. Ich habe mich dann ein wenig schlau gemacht und mir angeschaut, was man bei Mackevision so macht. Ich muss schon sagen: Das hat mich beeindruckt. Spätestens bei Game of Thrones und Sportwagen hatten sie mich. Und nach dem Vorstellungsgespräch war für mich ganz klar: Ich will trotz anderer Angebote unbedingt hier arbeiten.

Und wie ist es so, an Game of Thrones mitzuarbeiten?
(Lacht.) Keine Ahnung, das liegt nicht in meinem Bereich. Da musst du unser VFX Team fragen.

Was machst Du dann?
Ich arbeite im Bereich Future Technologies. In unserem Team dreht sich alles rund um das Thema Innovation und neue Technologien. Wir analysieren Trends und neue Technologien mit dem Ziel, diese in das Unternehmen zu holen und somit neue Produkte, Services und Lösungen zu entwickeln. Hierbei spielt die Entwicklung von Proof of Concepts eine zentrale Rolle. Aufgrund der Tatsache, dass unser Team auch aus Entwicklern besteht und losgelöst von der täglichen Produktion arbeitet, können wir schnell und agil, Proof of Concepts entwickeln.

Hast Du ein Beispiel?
Seit Jahren liefert die Mackevision für zahlreiche Premiumhersteller in der Automobilindustrie den Konfigurator Content. Aufgrund der Anforderung an die volle Konfigurierbarkeit werden in unserer Massenbildproduktion regelmäßig Hunderte von Millionen Bilder produziert, die aus verschiedenen Gründen Fehler enthalten können. Manuelle oder halbautomatische Testverfahren können einen völlig fehlerfreien Bildkatalog nicht gewährleisten.

Die Begeisterung der Kunden zu sehen, nachdem man Ihnen sagt, dass fast alles aus dem Computer stammt, ist einfach großartig.

Fabrice Klaudt

Wie kann man das ändern?
Mit Hilfe von Machine Learning Techniken, können bestimmte Bildeigenschaften wie Perspektiven und Fahrzeugkomponenten identifiziert werden. Somit können Fehlerbilder minimiert und der Qualitätssicherungsprozesse automatisiert werden. Zu diesem Thema haben wir erst kürzlich einen internen PoC fertiggestellt.

Das klingt so als bräuchtest Du viele Kenntnisse im 3D-Bereich.
Als ich eingestellt wurde, hatte ich keine 3D-Kenntnisse. Auch viele unserer Kunden haben das nicht. Ich kann mich also gut in sie hineinversetzen und sie in einem Meeting sehr schnell „abholen“.

Und jetzt bist du ein 3D-Profi?
Mit der Zeit habe ich mir schon ein sehr gutes Fachwissen aneignen können, bin aber immer noch dabei, jeden Tag dazu zu lernen. Mit unseren Experten direkt in einem Büro zu sitzen, ist natürlich sehr hilfreich, da hat man das geballte Knowhow direkt neben sich.

Hast Du viel Kundenkontakt?
Ja, das war mir auch wichtig, das macht mir Spaß. Kunden für unsere Arbeit zu begeistern ist allerdings auch nicht all zu schwer.  

Wie meinst Du das?
Eine Unternehmenspräsentation oder einen Vortrag mit unserem Showreel zu beginnen, ist immer wieder aufs Neue mein absolutes Highlight. Die Begeisterung der Kunden zu sehen, nachdem man Ihnen sagt, dass fast alles aus dem Computer stammt, ist einfach großartig.

Kunden wie Daimler, Ferrari oder HBO, die sehr anspruchsvoll sind.
Das müssen und sollen sie auch. Es ist ja unser eigener Anspruch, die Besten zu sein und zu bleiben. Und ganz ehrlich: Wir machen schon abgefahrene Sachen! Es ist einfach cool eine Folge Lost in Space oder den neuen Audi-Konfigurator zu sehen und zu wissen: Der kommt aus meinem Unternehmen.

Von dem großen Accenture-Netzwerk werden wir auch in Zukunft profitieren, davon bin ich überzeugt.

Fabrice Klaudt

So ein abteilungsübergreifendes Zugehörigkeitsgefühl ist außergewöhnlich.
Das stimmt, das empfinde ich auch als sehr speziell und bereichernd. Das macht es leicht, sich mit dem Unternehmen insgesamt zu identifizieren.

Hat sich daran durch den Einstieg von Accenture etwas geändert?
Für mich nicht, ich kenne es ja gar nicht anders. Der Deal mit Accenture wurde an meinem zweiten Tag bekanntgegeben. Da musste ich kurz schlucken, weil ich bis dahin dachte, für ein mittelständisches Unternehmen zu arbeiten. Aber ich sehe dadurch vor allem Chancen. Für das Unternehmen, aber auch für jeden Einzelnen.

Inwiefern?
Es können sich ganz neue Möglichkeiten daraus ergeben. Was die Kunden, aber auch die persönlichen Perspektiven angeht. Die Mackevision hat ja bereits schon Standorte in den USA, Japan, Korea und China. Mit Accenture kommen noch unzählige Standorte hinzu, da Accenture auf allen Kontinenten unterwegs ist. Das kann schon reizvoll sein.

Die Koffer sind also schon gepackt?
Ganz so weit ist es noch nicht. Ich finde es einfach gut, dass die theoretische Möglichkeit besteht. Aber gerade fühle ich mich in Stuttgart, mit meiner Arbeit und meinen Kollegen sehr wohl.

Arbeitest Du eigentlich direkt mit Accenture zusammen?
Ja, regelmäßig. 

Bei was für Themen?
Das ist unterschiedlich. Gerade zu Beginn der Zusammenarbeit war eine unserer Aufgaben die neuen Kolleginnen und Kollegen bei Accenture darüber aufzuklären, was wir im Detail machen und können. Dann kamen auch sehr schnell gemeinsame Projekte, die nichts mit der Automobilbranche zu tun haben. Das finde ich total spannend. Von diesem großen Netzwerk werden wir auch in Zukunft profitieren, davon bin ich überzeugt.

Steckbrief

Fabrice Klaudt

Arbeitsort
Stuttgart

Abteilung
Future Technologies

Position
Business Development Manager

Ausbildung
Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hohenheim

Warum Mackevision
Weil die Macke ein dynamisches Unternehmen mit tollen Produkten ist – und man eigenverantwortlich arbeiten und gestalten kann.

Gibt es denn einen typischen Arbeitstag für Dich?
Glücklicherweise nicht, das macht es ja so reizvoll. Jeder Tag ist anders, das hängt natürlich auch vom jeweiligen Projekt ab. Mal bin ich beim Kunden, mal im Büro, so wie es gerade sinnvoll ist. Da habe ich ziemlich freie Hand – wie das sowieso generell der Fall ist.

Du kannst also machen, was du willst?
Wenn Du damit meinst, dass ich Dinge auch mal anders machen kann, dann ja. Hier ist alles nicht so festgefahren, man findet immer ein offenes Ohr und kann sich Projekten auch eigenverantwortlich annehmen. Eines meiner großen Projekte war zum Beispiel die Einführung einer globalen Innovationsplattform für Mackevision.

Was ist das genau?
Das ist eine interne Plattform, auf der jeder Mitarbeiter seine Ideen einbringen kann. Diese Ideen kann dann jeder einsehen kommentieren – so, dass sie vielleicht noch den nötigen Feinschliff bekommen.

Und weiter?
Am Ende werden die einzelnen Ideen bewertet. Die besten Ideen werden dann in der Geschäftsführung diskutiert und als Proof of Concept umgesetzt. Schließlich haben wir bei Mackevision weltweit so viele intelligente und kreative Köpfe – da möchten wir auch versuchen, ihr Potenzial so gut wie irgendwie möglich zu nutzen.

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