Mackevision

Wir wollen gemeinsam neue Wege beschreiten.

Dr. Diana Arellano

Team Lead Pipeline

In Peru geboren, in Venezuela aufgewachsen und studiert, in Spanien promoviert – doch zu Hause fühlt sich Diana Arellano mittlerweile in Stuttgart. Ihr Markenzeichen: chronisch gute Laune. Das passt prima. Denn an der Mackevision schätzt sie nicht nur die fachliche Seite.

Diana, Du hast einen nicht ganz alltäglichen Lebenslauf.
(Lacht.) Das kann ich nicht abstreiten.

Du bist in Peru geboren, in Venezuela aufgewachsen, hast in Spanien promoviert – und lebst seit 2012 in Stuttgart. Wo fühlst Du Dich denn zu Hause?
Eine schwierige Frage, auf die ich aber mittlerweile ganz automatisch eine Antwort gefunden habe.

Wie denn?
Immer wenn ich eine Weile unterwegs war und dann wieder in Stuttgart bin, fühlt sich das an wie nach Hause kommen. Die Antwort lautet also: Stuttgart. Das hat sich durch meinen Job bei Mackevision sogar noch verstärkt.

Inwiefern?
Auch dort fühle ich mich gewissermaßen wie zu Hause.

War das ein langer Prozess?
Ganz im Gegenteil, das ging sogar wahnsinnig schnell. Damit hatte ich selbst nicht gerechnet.

Du warst also vom ersten Tag an voll integriert?
Menschlich zu 100 Prozent. Aber fachlich hat es dann doch etwas länger gedauert. Die ersten zwei Monate – meine Güte! Ich musste so unglaublich viel lernen, das war fast ein Schock. Manchmal habe ich mich gefragt: Diana, was machst Du hier eigentlich? (Lacht.)

Und? Was machst Du hier eigentlich?
Ich bin Team Lead Pipeline.

Was bedeutet das genau?
50 Prozent sind Teamführung mit all den organisatorischen Aufgaben, 50 Prozent arbeite ich ganz normal in der Entwicklung. Zu Beginn habe ich allerdings fast die komplette Zeit im praktischen Bereich mit Programmierungen verbracht. Das war wichtig, um all die Inhalte und Abläufe kennenzulernen.

Um welche Inhalte geht es in eurer Abteilung?
Wir stellen uns täglich die Frage: Wie können wir unsere Arbeitsprozesse automatisieren, um unseren Artists den Job zu erleichtern? Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Tools und Daten zentral verwaltet werden. Das verhindert unter anderem, dass manche Aufgaben doppelt erledigt werden.

Du kommst fachlich ja eher aus einer anderen Ecke.
Jein. Ich habe Computer Science studiert und nach meiner Promotion als Softwareentwicklerin bei einer Unternehmensberatung in Spanien gearbeitet. Danach war ich sechs Jahre lang an der Filmakademie in Ludwigsburg in der Forschung und Entwicklung tätig, zum Beispiel beim Thema Gesichtsanimation. Programmieren stand da allerdings tatsächlich nicht im Vordergrund.

Warum wolltest Du Dich verändern?
In der Forschung ist man ein Stück weit auch vom Glück abhängig. Die Projekte in diesem Bereich sind ja fast immer zeitlich begrenzt. Und wenn ein Projekt ausläuft, musst Du ein neues suchen – und hoffen, dass es auch finanziert wird. Nach sechs Jahren war nichts mehr in Aussicht. Da habe ich mir gedacht: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um noch mal etwas Neues zu machen.

Und bist bei der Mackevision gelandet.
Ja, bei der FMX habe ich einen Pipeline Architect der Mackevision kennengelernt. So ist der Kontakt entstanden.

Kanntest Du die Mackevision schon zuvor?
Aber hallo! Seit meinem ersten Jahr in Deutschland. Das Unternehmen ist in unserem Bereich jedem ein Begriff.

Mit Gesichtsanimation hast Du es nun aber nicht mehr zu tun.
Das stimmt. Aktuell bewegen wir uns fast ausschließlich in der Automobilbranche.

Bei Mackevision herrscht eine sehr offene und wertschätzende Atmosphäre.

Dr. Diana Arellano

Wird das mit der Zeit nicht langeilig?
Langweilig? Nein, das wird es bei uns nie. Zumal wir nie länger als zwei Wochen am gleichen Thema arbeiten. Aber es ist klar, dass die Möglichkeiten der Visualisierung begrenzt sind. Bei all den möglichen Variationsmöglichkeiten und verschiedenen Bauteilen bleibt ein Auto doch immer ein Auto. Und das wird auch immer so aussehen.

Würdest Du Dir manchmal eine größere Produktvielfalt wünschen?
Generell ist es doch immer so, dass Diversität unabhängiger macht. Aber durch die Übernahme von Accenture und dem viel größeren Marktzugang sind wir da ja auf einem sehr guten Weg. Das ist super. Wir wollen unsere Tools sehr gerne für andere Produkte öffnen.

Wäre das so einfach?
Nein, einfach wäre das nicht. Das wäre sogar sehr anspruchsvoll. Aber das macht ja auch den Reiz aus. Wir sind hier doch alle auf unsere Art Entwickler. Wir wollen gemeinsam neue Wege beschreiten und Technologieführer bleiben.

Was hat sich durch den Einstieg von Accenture noch alles geändert?
Ich kann das gar nicht so genau beurteilen, weil ich 2018 fast gleichzeitig mit Accenture eingestiegen bin. Natürlich stehen viele Veränderungen an, aber das gehört nun mal dazu. Grundsätzlich herrscht bei Mackevision eine sehr offene und wertschätzende Atmosphäre.

Steckbrief

Dr. Diana Arellano

Arbeitsort
Stuttgart

Abteilung
Pipeline

Position
Team Lead Pipeline

Ausbildung
Studium Computer Science in Venezuela und promoviert in Spanien

Warum Mackevision
Weil es hier eine großartige positive Energie gibt. So etwas nimmt man von außen nicht so wahr – merkt es aber, sobald man ein Teil davon ist. Was ich auch sehr gut finde: Man wird in der eigenen Entwicklung super unterstützt.

Wir haben viele junge Leute, die alle sehr leidenschaftlich und unglaublich talentiert sind. Das ist ein echtes Privileg.

Dr. Diana Arellano

Woran machst Du das fest?
Die Mackevision versucht, die Entwicklung der Mitarbeiter aktiv zu fördern. Und zwar nicht nur fachlich. Wir haben regelmäßig Meetings, in denen wir besprechen, in welche Richtung wir uns wie bewegen wollen. Es gibt auch die Möglichkeit, an Seminaren teilzunehmen. In meinem Fall zum Beispiel zum Thema Teamführung. Das ist mir sehr wichtig.

Wie willst Du diese Aufgabe ausfüllen?
Ich habe schon viel gesehen und viel erlebt. Das erweitert den Horizont und hilft vielleicht auch, andere Standpunkte besser verstehen und nachvollziehen zu können – zumal wir immer internationaler werden. Und ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir die spezielle Arbeitsatmosphäre bei Mackevision trotz Wachstum beibehalten können.

Was zeichnet diese Atmosphäre denn konkret aus?
Was hier in der Softwareentwicklung möglich ist – das gibt es nur ganz selten. Das ist die fachliche Seite. Aber was uns wirklich ausmacht, ist diese spezielle Energie im ganzen Unternehmen. Wir haben viele junge Leute, die alle sehr leidenschaftlich und unglaublich talentiert sind. Das ist ein echtes Privileg.

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