Mackevision
Porsche Mission E Cross Turismo

Jahr: 2018

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Die Realität in CGI abbilden

Der Mission E Cross Turismo von Porsche gehörte zu DEN Hinguckern beim Autosalon 2018 in Genf. Aber nicht nur das Konzeptfahrzeug begeisterte, sondern auch der Film dazu. In einer der Hauptrollen: Mackevision – verantwortlich für die computergenerierte fotorealistische Umsetzung.

600 PS, Allradantrieb, 800-Volt-Systemspannung, innovatives User-Interface-Konzept mit 3D-Touch-Bedienfeld, dazu ein aufregendes Design mit Offroad-Elementen. Es fällt nicht schwer, sich in den Mission E Cross Turismo von Porsche zu verlieben.

Noch ist der Mission E Cross Turismo das, was man eine Konzeptstudie nennt. Und doch haben ihn die Genfer Messe-Besucher in einem dreiminütigen Film über Spaniens Straßen fahren sehen. Blauer Himmel, herrliche Panaromastraßen, das Meer im Hintergrund.

Über 25 Mitarbeiter haben für eine fotorealistische Umsetzung des Projekts gesorgt. 50 Shots in 4k-Auflösung bei 25 Bildern pro Sekunde – und das in 5-6 Wochen. Die Normalerweise hat man für solch ein Projekt knapp drei Monate, Mackevision setzte es in der Hälfte der Zeit um. Die vertrauensvolle und enge Abstimmung mit dem Kunden ermöglichte dieses ambitionierte Timing.  

Projektumfang

Fünf Dinge sollten computeranimiert (CGI) eingebunden und dargestellt werden:

  • Exterieur
  • Interieur
  • Bedienelemente wie Touchscreens, die von den Darstellern genutzt werden
  • Technik des Fahrzeugs (Motor und Elektrogetriebe)
  • Zusätzliche Assets wie E-Bikes und eine Drohne
Die kleinen Details machen es real

Am Computer gearbeitet wurde in Stuttgart, gedreht in Spanien kurz vor Weihnachten 2017. An allen Drehtagen mit vor Ort: zwei Mitarbeiter von Mackevision – zur technischen Beratung, aber auch zur Dokumentation für die perfekte Vorbereitung. Denn jede Szene des Films basiert auf einer Livereferenz, also einer kurzen Filmsequenz oder einem Foto von den realen Umständen in Spanien.

Wie ist der Lichteinfall? Welche Spiegelungen entstehen dadurch auf dem Lack? Wie ist das Straßenverhalten eines Autos in den entsprechenden Kurven? Nur so kann am Ende auch die Realität abgebildet werden.

Dazu kommen all die Feinheiten, die der Betrachter nicht bewusst wahrnimmt – die aber dafür sorgen, dass im Kopf ein realistisches Bild entsteht. Dass die Silhouetten von Fahrer und Beifahrerin zu erkennen sind, dass in der Kurve eine Lenkbewegung zu sehen ist.

Mission (E) gelungen

Und dann braucht es auch noch den Mut, nicht perfekt zu sein – weil es den reinen Perfektionismus in der Realität ja auch nicht gibt. Dazu gehören beispielsweise leichte Fingerabdrücke auf dem Touchscreen, Steinchen in den Reifenrillen, Staub im Radkasten – oder auch ganz kleine Unebenheiten bei der Lackierung, die nur aus einem ganz speziellen Winkel und unter besonderen Lichtverhältnissen zu sehen sind. Die aber nun mal existieren. Denn wir wollen keine Märchenwelt abbilden – sondern das wirkliche Leben.

Credits

Kunde: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
Agentur: Grabarz & Partner Werbeagentur GmbH
Filmproduktion: Hochkant Film GmbH & CO.KG
Regisseur: Bernd Wondolleck
Jahr: 2018

Mackevision Team
VFX Supervisor: Juri Stanossek
3D Supervisor: David Anastácio
Compositing Supervisor: Gus Martinez
VFX Producers: Marina Winter, Sina Marie Wägerle
Executive Film Consultant: Dominic Bitu

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