13. Juli 2018
Emmy-Nominierung für Mackevisions visuelle Effekte in „Lost in Space“
  • Netflix mit den meisten Nominierungen für TV-Preis Emmy
  • Zweite Emmy-Nominierung für Mackevision und zweite Emmy-Nominierung für Prof.
    Juri Stanossek, VFX Supervisor
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Stuttgart, 13. Juli 2018 – Am Donnerstag wurden die Emmy Award Nominierungen bekannt gegeben. Netflix steht mit insgesamt 122 Nennungen an der Spitze, darunter die Erfolgsserie „Lost in Space“. Jury Stanossek, VFX Supervisor bei Mackevision, ist gemeinsam mit weiteren VFX-Supervisoren für den Emmy in der Kategorie „Outstanding Visual Effects“ nominiert.

„Ich bin überwältigt und freue mich riesig über die Nominierung. In erster Linie bin ich stolz auf das Team, dessen Arbeit die Nominierung überhaupt erst möglich gemacht hat. Ein ganz großes Dankeschön gilt unserer VFX-Producerin Marina Winter, die einen unglaublich tollen Job gemacht hat“ so Juri Stanossek „35 Artists haben über einen Zeitraum von 6 Monaten an 7 Episoden gearbeitet und 75 Shots umgesetzt. Besonders stolz sind wir auf die Erstellung des Jupiter Raumschiff Modells, da es in allen Episoden der Serie sehr präsent ist.“

Für Stanossek ist dies bereits die zweite Emmy-Nominierung seiner Karriere. Für seine Arbeit an der zweiten Staffel von „Game of Thrones“ wurde er 2012 sowohl mit einem Emmy Award als auch einem Award der renommierten amerikanischen Organisation „Visual Effects Society“ ausgezeichnet.

Unter der Gesamtleitung von VFX Supervisoren Jabbar Raisani, Terron Pratt und Marion Spates war Mackevision eine von mehreren weltweit operierenden VFX-Firmen, die diese Serie zu einem Fantasy-Erlebnis auf höchstem Niveau machten. Von Mackevision stammen digital erzeugte Szenen mit dem am Computer erstellten Raumschiff Jupiter (u.a. Startsequenz, Raumschiff-Explosion) sowie digitale Kreaturen und digitale Umgebungen (Environments).

Das VFX-Breakdown von Mackevision zeigt den Unterschied, den die visuellen Effekte in der Serie „Lost in Space“ machen: https://vimeo.com/267760441

Über Juri Stanossek

Prof. Juri Stanossek startete seine Karriere 1994 und blickt in der Zwischenzeit auf über 20 Jahre Erfahrung in der Visuell-Effekt Branche zurück. 1998 wurde er erstmals VFX-Supervisor, seit 2013 ist er bei Mackevision als VFX Supervisor tätig und zeichnet mit seiner exzellenten Expertise verantwortlich für die visuellen Effekte in Produktionen wie „Schellen Ursli“ (2015), „Independence Day“ (2016), „Jim Knopf“ (2018) und „Lost in Space“ (2018). Außerdem realisierte er preisgekrönte Werbespots für die Industrie. So wurde zum Beispiel die Porsche Konzeptstudie Mission E 2017 mit dem Goldenen Delphin in Cannes ausgezeichnet.

Von 2008 bis 2013 war Juri Stanossek VFX Supervisor bei Pixomondo Stuttgart, wo er Produktionen wie „Hindenburg“ (2011), „Hugo Cabret“ (2011), „Game of Thrones“ (2012) und „Rush“ (2013) betreute. „Hugo Cabret“, an dem Juri Stanossek als Division Supervisor mit seinem Team mehrere Sequenzen gestaltete, wurde 2012 mit einem Oscar ausgezeichnet. Für seine Arbeit an der zweiten Staffel von „Game of Thrones“ wurde Juri Stanossek sowohl mit einem Emmy Award als auch einem Award der renommierten amerikanischen Organisation „Visual Effects Society“ ausgezeichnet.

Seit 2010 ist Prof. Juri Stanossek Gastdozent an der Filmhochschule Ludwigsburg, 2017 wurde er durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zum Honorarprofessor ernannt. Den Titel erhielten insgesamt acht langjährige Gastdozentinnen und –dozenten, die sich um die Filmakademie in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Weitere Credits: https://www.imdb.com/name/nm0822670/