Kia Stinger – Motionbox

Client: Kia Motors Corp.

Year: 2016

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Rasante Bilder – realer als die Wirklichkeit

Kia Stinger

Herausforderung: Wirksame Kaufimpulse durch Emotionen

Ende 2017 bringt der koreanische Autohersteller KIA sein neues Modell Stinger auf den deutschen Markt. Die Fachpresse feiert den Newcomer bereits im Vorfeld in den höchsten Tönen. Stattliche 483 Zentimeter lang und 187 Zentimeter breit, fällt beim Stinger sofort die edle Anmutung ins Auge: Vorn der KIA-typische Tiger-Nose-Grill in neuer breiterer Variante, auffällige Lufteinlässe und ein imposantes Scheinwerferdesign. Beim Blick nach hinten folgt die lange Motorhaube, eingezogene Flanken und ein Coupé-ähnlicher Aufbau mit markantem Heck. Was sich kaum mit Worten, sondern nur mit bewegten Bildern eindrucksvoll vermitteln lässt, sind die inneren Werte des neuen Modells: Bis zu 370 PS, Tempo-100-Beschleunigung in 5,1 Sekunden bei einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h.

Zahlen und Fakten sind das eine. Beim Autokauf jedoch spielen mehr denn je auch Emotionen eine Rolle. KIA wollte deshalb spektakuläre visuelle Erlebnisse für potenzielle Kunden schaffen, um das neue Modell emotional aufzuladen. Als Auftakt zum Stinger-Launch sollten mit filmischen Mitteln nachhaltig wirksame Kaufimpulse ausgelöst werden.

Motionbox by Mackevision

Exklusive Backplates für Ihr nächstes Automotive Filmprojekt

Lösung: Choreographie in Perfektion

Allerdings sind reale Drehs an Originalschauplätzen extrem kostspielig und zeitaufwendig. Außerdem haben Shootings nicht nur wirtschaftliche, sondern auch technische Grenzen: Gerade wenn es um Rasanz und Wendigkeit von Fahrzeugen geht, wirken Computeranimationen dank visueller Effekte oftmals weitaus intensiver. Vor diesem Hintergrund beauftrage KIA den CGI-Spezialisten Mackevision mit der Entwicklung eines 30-Sekunden-Animationsfilms, der den neuen Stinger mit maximaler Wirkung in Highend-Qualität visuell in Szene setzt.

Umsetzung: Komplett simulierte Animation

Für Mackevision war der KIA-Auftrag insofern eine Premiere, als die Autoanimation für den Stinger erstmals komplett simuliert, also ohne manuelle Eingriffe erfolgte. Das brachte einen echten Effizienzgewinn und steigert zugleich die realistische Wirkung. Und dies gelang, obwohl das visuelle Konzept des Films eine Mischung von Clean Plates und Stands innerhalb von Shots erforderte. Im Zuge des Projekts entwickelte Mackevision überdies ein neues Werkzeug zur Car-Schattierung, um für den KIA Stinger sensationell wirkende 3D-Licht-und Schatten-Effekte hervorzubringen. Weiterentwickelt wurden im Rahmen des Projekts zudem die Techniken von Mackevision zur Generierung von Projection-Mapping-Umgebungen. Darunter versteht man im VFX-Metier digitale 3D-Modelle, in die eine Animation – beispielsweise ein fahrendes Fahrzeug – hineinprojiziert werden kann.

Aus Effizienzgesichtspunkten hat die Stinger-Animation dabei massiv von einer Pipeline-Umstellung der hauseigenen Motionbox von Mackevision profitiert. Denn dadurch konnten bestimmte Arbeitsgänge pro Shot um bis zu 150 Prozent schneller als bisher erledigt werden. Die Motionbox ist eine stetig wachsende Datenbank aus wiederverwendbaren High-Quality-Bild- und Bewegungssequenzen. Ohne großen Aufwand lässt sich damit zum Beispiel eine Stinger-360-Grad-Animation in die Kulisse einer grandiosen Canyon-Landschaft einmontieren.

Insgesamt enthält der fertige Film sieben Motionbox-Shots sowie drei Full-CGI- und zwei sogenannte Beauty-Shots. Mit der Animation von Mackevision verfügt der Auftraggeber KIA Motors Ltd. über buchstäblich tausendundeine Möglichkeit, um potenzielle Kunden per TV Commercial, YouTube-Video oder Show-Room-Präsentation für seinen neuen Stinger zu begeistern.

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