VW America: Autokauf nach dem Vorbild einer Dating-Plattform

Anders als in Deutschland hat sich das Build-to-Order-Prinzip, bei dem Autos individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden, in den Vereinigten Staaten noch nicht durchgesetzt. Zwar konnten VW-Kunden auch dort schon ihren neuen Volkswagen online konfigurieren, doch hing die endgültige Auswahl davon ab, welche Modelle ihr Händler tatsächlich vorrätig hielt. Bei diesem sogenannten Best-Matching-Prinzip war die Wahlfreiheit der Konfiguration folglich durch den Fahrzeugbestand beim jeweiligen Händler limitiert. Hinzu kam, dass ein Käufer den VW-Produktkatalog kennen musste, um ein Auto zu finden, das seinen Wünschen optimal entsprach.

Neues Kauferlebnis: Produktkatalog Ade!

Inzwischen hat Volkswagen of America eine komplett neue Konfigurations-Website geschaltet, die den Autokauf schon während der frühen Entscheidungsphase zu einem völlig neuen Erlebnis macht: Unter vw.com können Kunden ihre Fahrzeugwünsche heute so einfach wie auf einer Dating-Plattform und dennoch sehr genau beschreiben. Außerdem ist die Auswahl bei der Konfiguration nicht länger auf den Bestand eines bestimmten VW-Händlers eingeschränkt, sondern bezieht bei Bedarf auch andere Händler ein. Als absolutes Novum im US-amerikanischen Automarkt können die Kunden ihr fertig konfiguriertes Wunschfahrzeug auf der Website online schon vor dem Besuch beim Händler sehen.

Möglich wurde das neue Kauferlebnis durch eine innovative Matchmaker-Lösung, die in enger Kooperation zwischen Mackevision und der Agentur Deutsch entstand. Anders als früher brauchen Kaufinteressenten heute nicht mehr jedes Fahrzeugmerkmal einzeln zu beschreiben. Stattdessen wählen sie im neuen Konfigurator zunächst eine Fahrzeuggruppe mit bestimmten Merkmalen aus – etwa Limousinen, Cabrios oder bestimmte Preissegmente.

Von hier aus wird die Auswahl schrittweise verfeinert: Im einfachsten Fall könnte ein Kunde zum Beispiel nach allen blauen Modellen mit Navi und Sonnendach für weniger als 250 Dollar pro Monat oder aber nach allen Autos mit einem Preis unter 20.000 Dollar suchen. Dergleichen war in den USA bislang nicht möglich. Den Erlebniswert steigern dabei insgesamt 88 konfigurierbare Darstellungen pro Fahrzeug, die sich wiederum mit 18 Hintergründen und zahlreichen Innen- und Außenansichten kombinieren lassen. In der Summe ergeben sich daraus mehr als zehn Millionen mögliche Bildkombinationen.

Effizienzgewinn dank nahtloser Sales-Integration

Technologisch basiert die Konfigurator-Lösung auf Mackevision eigenen Produkten, mit denen sich festlegen lässt, welche virtuellen Fahrzeugmodelle erzeugt werden sollen. Diese Informationen werden verpackt in sogenannten Rendering-Skripten abgelegt und bilden in dieser Form die logische Grundlage für die Visualisierung der aus einer Vielzahl von Detail-Schichten erzeugten Fahrzeugmodelle. Schließlich steuert eine weitere Lösungskomponente – der Picture Shooter – beeindruckende Hintergrundbilder bei. Solche fotorealistischen 3D-Darstellungen lassen sich im Übrigen auch ohne tiefergehende Bildbearbeitungskenntnisse und ohne Zusatzsoftware jederzeit für Marketing- und Vertriebszwecke verwenden.

 

Von Beginn an achteten Mackevision und die Agentur Deutsch auf eine möglichst enge Integration der Lösung in alle relevanten Sales- und Marketingprozesse. Dieser Lösungsansatz erstreckt sich durchgängig auf alle Abläufe – von der Definition neuer Modelle über die Erstellung von Marketingplänen bis hin zur Lieferdatenübernahme in die Konfigurationsdatenbank. Als letzte Stationen folgen dann Qualitätssicherung und die „Überführung“ des digitalen Fahrzeugmodells in den virtuellen Showroom von Volkwagen of America.

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